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4. Mai2015
Auf der Suche nach dem Golden Gate …

Auf der Suche nach dem Golden Gate …

US
  • Author: steffi
  • Date Posted: Mai 4, 2015
  • Category:

[gerd]

Am späten Vormittag setzten wir uns am zweiten vollständigen Tag in San Francisco zuerst in Richtung Alamo Square in Bewegung. Der kleine Park dort ist für eine seiner anliegenden Häuserzeilen bekannt den Painted Ladies.

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Für den schnellen Transfer nutzten wir diesmal einen der Oberleitungsbusse. So erreichten wir unser Ziel innerhalb kürzester Zeit. Die öffentlichen Verkehrsmitteln in San Francisco sind gut ausgebaut, es gibt Busse, Oberleitungsbusse, Straßenbahnen, historische Straßenbahnen und Cable-Cars. Als Tourist holt man sich am besten einer der Flatrate-Karten mit denen man 1, 3 oder 7 Tage alle öffentlichen Verkehrsmittel so oft man will nutzen kann.

Weiter ging es von dort aus in Richtung Haight-Ashbury. Das Viertel hat sich in den 60ern als Hippie-Viertel etabliert – von dem Flair war leider nicht mehr viel zu spüren. Eventuell lag es am Wetter. Oder weil Montag war.  Aber die Läden auf der Hauptstraße sind trotzdem sehr kreativ dekoriert und laden zum verweilen ein.

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Nun standen wir vorm Golden Gate Park mit einer Länge von ca. 3.2 Meilen also ca. 5,2 km. Am anderen Ende lockte der Pazifische Ozean. Nach anfänglichen Gehversuchen stiegen wir am Ende doch wieder in einen Bus und erreichten so wesentlich fixer den ca. 100m breiten Sandstrand. Aufgrund der vielen Wolken welche vom Meer aus auf das Festland zogen und dem zugehörigen Wind war der Strand sogut wie verlassen.

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Wir zogen weiter in Richtung Norden am Strand entlang welche später in ein Steilküstengebiet übergeht. Nach der Durchquerung des Land End Parks gelangten wir in den Stadtteil Sea Cliff. Dort sieht es aus wie es der amerikanische Traum vorgibt. Es gibt jede Menge individueller Einfamilienhäuser bzw. man könnte teilweise auch Schlösser sagen. Davor die edelsten Schlitten. Die Gärten werden von Angestellten gepflegt und für Bauarbeiten werden die Arbeiter auf der Auflagefläche von Trucks angefahren.

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Nächster Stopp auf dem Weg zur Brücke war der Baker Beach. Ein Strand der nicht nur für seine nackten Schönheiten sondern auch für einen traumhaften Blick berühmt ist. Wie bestellt verschwand die Wolkendecke und endlich konnten wir die Brücke im Sonnenschein bewundern. Während ich versuchte die Felsen zu erklimmen um ein NOCH besseres Fotomotiv zu finden, probierte Steffi ihre Hose trocken zu halten. Vergeblich.

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Weiter ging es auf einem Trail entlang der Küste, vorbei an Verteidungsanlagen aus dem zweiten Weltkrieg und schlussendlich hoch zur Golden Gate Bridge.

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Damit hatten wir unser Tagesziel erreicht. Aber an der Brücke ist nicht gleich auf der Brücke. An dieser Stelle möchten wir uns bei der Politik der kostenlosen, sauberen, öffentlichen Toiletten bedanken. Danke. Denn jetzt hätten wir einigermaßen entspannt auf der Golden Gate Bridge spazieren können, wäre es nur nicht so kalt und windig gewesen. Nach der Hälfte drehten wir um und sahen zu so schnell wie möglich einen passenden Bus nach Hause zu finden. Aber natürlich wollten wir nicht ohne ein obilgatorisches Sonnenuntergangs-Brückenfoto verschwinden. Deshalb warteten wir noch zehn Minuten um diesen Anblick zu genießen.

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