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11. Mai 2017
Boston

Boston

US
  • Author: steffi
  • Date Posted: Mai 11, 2017
  • Category:

[steffi]

Boston – in meinem Hirn immer nur verknüpft mit Tea Party und der leckersten Sorte von Dunkin‘ Donuts. Aber natürlich ist Boston viel mehr.

Micha und Lydia bereiteten uns ein leckeres Frühstück (sogar mit selbstgebackenem Brot ?) und mussten uns dann in Richtung ihrer Arbeitsstellen verlassen. Lydia betreibt Grundlagenforschung in der Biologie am MIT und Micha arbeitet in einer Servicestelle von Harvard – irgendwas extrem Schlaues mit Mikroskopen 😀

Die beiden Eliteunis befinden sich auch in der Nähe von Somerville und so machten wir uns nach ausreichender Entkaterung (ähem) zu Fuß auf den Weg die Stadt zu erkunden. Nach etwa zwanzigminütigem Spaziergang erreichten wir schon den Harvard-Campus. Und fühlten uns gleich viel klüger. So richtig ist uns die historische Bedeutung und die genaue Bedeutung für die Welt der Wissenschaft natürlich nicht bewusst. Deshalb beobachteten wir eher das Geschehen um uns herum, anstatt geschichtsträchtige Bauten zu besuchen. Anscheinend war gerade Immatrikulationszeit und so konnten wir einige stolze Neuzugänge beobachten.

Vom Harvard Square aus fuhren wir im Anschluss mit der U-Bahn zwei Stationen zum Campus der nächsten Universität – dem berühmten Massachusetts Institute of Technology (kurz. MIT). Da sich der Campus direkt am Charles River befindet, führte uns unser Weg entlang der Uferpromenade. Dies ermöglichte uns einen weitläufigen Blick auf die Skyline von Boston.

Auf dem MIT Campus angekommen plagte mich zunächst einmal wieder das Problem der vollen Blase. Ohne den pompösen Bauten angemessenen Respekt zu zollen, betraten wir das nächste größere Gebäude in dem öffentlicher Zugang scheinbar erlaubt war. Nach erfolgreichem Toilettengang schauten wir uns noch etwas auf dem Campus um und fanden uns irgendwann im MIT Shop mit angeschlossenen Museum wieder. Zwischen allerhand lustigen Gimmick fanden wir dort gleich ein paar nette Geburtstagsgeschenke für zwei Freundinen in Deutschland. Das eine war eine Multifunktions-Haarnadel und das andere Ohrringe aus Holz in Form des chemischen Zeichens von Menthol.

[gerd]

Der weitere Weg führte uns noch in die MIT Mensa. Dort fanden wir, anders als wir es von Deutschland gewöhnt sind, bekannte Franchise-Unternehmen wie SUBWAY oder Dukin‘ Donuts wieder. Ob das zur gesunden Ernährung der Studenten beiträgt, wir haben es nicht herausgefunden. Das war erstmal genug Wissenschaft für diesen Tag und so führte uns der weitere Weg zurück zum Ufer des Charles Rivers. Steffi nutzte dort die Ruhe für ein Telefonat ins weit entfernte Deutschland.

Im Anschluss liefen wir über die Longfellow Bridge in die Innenstadt von Bosten. Über die Charles Street erreichten wir den Boston Common Park. Der sonnige Tag lockte zahlreiche Menschen in die grüne Oase der Stadt. Doch die waren Herrscher im Park waren die unzähligen Eichhörnchen. Offensichtlich wurden diese von den vielen Touristen immer gut mit Essen versorgt.

Am sogenannten Frog Pond warteten wir dann in der Sonne auf Micha, der uns den restlichen Tag begleiten wollte. Nachdem er eingetroffen war, begaben wir uns auf den Freedom Trail. Dieser, 2.5 Meilen lange, Rundgang durch Boston führt an 16 historisch bedeutenden Punkten vorbei. Wir folgten dem Pfad vorbei am Friedhof  Granary Burying Ground, dem Old South Meeting House und dem Old State Hause.

 

Die Mischung der historischen Gebäude mit den modernen Hochhäusern in der Innenstadt hat etwas ganz eigenes. Vom Boston Society Museum Shop ging es weiter in Richtung North End.

Der Stadtteil präsentierte sich im Gegensatz zur Downtown mit eher flacher Bebauung und historisch gewachsen. Am North Square Park schauten wir uns das ursprünglich aus dem Jahre 1680 stammende Paul Reserver House an. Danach gabs erstmal Kaffee und Eis in der strahlenden Sonne.

 

Wir verließen nun den Freedom Trail und wechselten auf den Harborwalk. Dieser führte am New England Aquarium vorbei, wo einige Robben direkt an uns vorbei schwammen.

Als letztes Ziel in der Innenstadt gelangten wir dann zu den Schiffen der berühmten Boston Tea Party.

Von dort aus fuhren wir mit der U-Bahn zum David Square. Micha folgte uns mit seinem Fahrrad und wenig später trafen wir uns auch mit Lydia. Nach einem spannenden Besuch in einem Comicbuchladen besuchten wir für das Abendbrot das Schnellrestaurant Tenóch Mexican. Anschließend gönnten wir uns noch einen Nachtisch bei Mr. Crepe.

Den Rückweg zur Wohnung von Lydia und Micha führte über den Sommerville Community Path vorbei an der Spotify Zentrale.

 

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