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5. März2016
Der große rote Stein

Der große rote Stein

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  • Author: gerd
  • Date Posted: Mrz 5, 2016
  • Category:

[gerd]

Nach den üblichen morgendlichen Ritualen: Frühstück, Abbauen und Tanken … starten wir unsere Fahrt zum ca. 350 km entfernten Uluru. Vielen ist dieser große rote Stein sicherlich eher unter dem Namen Ayers Rock bekannt.

Unsere Tour führte uns zuerst entlang des Stuart Highways in Richtung Alice Springs bis nach Erldunda. Dort hatten wir seit langer Zeit wieder einmal Mobilfunkempfang und stellten nun fest, das wir unbemerkt die Zeitzone am Vortag gewechselt hatten. Von Erldunda ging es weiter auf den stark befahrenen Lasseter Highway in Richtung Uluru. Die Straße ist die Hauptverbindung nach Alice Springs und das machten die ganzen Mietwagen und Busse mehr als deutlich. Am sogenannten Mount Connar Lookout machten wir eine kleine Pause und genossen den Ausblick auf den Mount Connar und einem gegenüberliegenden Salzsee.

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Kurz bevor wir unser Tagesziel erreichen, wollten wir uns einen Übernachtungsplatz anschauen, welcher uns von unserer Camping-App vorgeschlagen wurde. Dazu verließen wir die befestigte Straße und bewegten uns einige Kilometer über sandige Straße in eine Dünenlandschaft. Der Platz sah gut aus und man konnte von den Dünen aus direkt auf den Uluru schauen.

Weiter ging es die letzten Kilometer, vorbei am Touristenort Yulara, zum Eingang des Uluru-Kata Tjuta National Park. Nach dem Kauf eines 3-Tages-Tickets fuhren wir zum Kultur- und Informations-Zentrum. Wir machten uns etwas zum Mittag und informierten uns danach dort über die Geschichte und Kultur des „Heiligen Berges“ und der lokalen Aborigines, den Anangu. Im Anschluss fuhren wir einmal um den Berg herum und hielten an der einen und anderen Stelle für einige Fotos an. So auch an einem der zahlreichen Wasserlöcher, wo plötzlich ein starker Sandsturm aufkam und uns einen fazinierenden Anblick bot.

Der Tag ging langsam zu Ende und am Himmel zog sich ein Gewitter zusammen. Aus diesen Grund beschlossen wir nicht in dieser Nacht in den Dünen zu übernachten und fuhren nach Yulara um eine wetterfestere Unterkunft zu finden. Wir landeten schlussendlich im Outback Pioneer Hotel and Lodge in einem Mehrbettzimmer für 4 Personen. Unsere Entscheidung stellte sich wenig später als vollkommen richtig heraus, da es anfing in Strömen zu regnen. Im Küchen- und Bar-Bereich des Hostels genossen wir einige Bier und hofften auf besseres Wetter für den nächsten Tag.

 

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