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18. März2016
Jede Reise geht einmal zu Ende

Jede Reise geht einmal zu Ende

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  • Author: gerd
  • Date Posted: Mrz 18, 2016
  • Category:

[gerd]

Da war er nun schon, der letzte Tag meines Abenteuers in Downunder 🙁


Am Vormittag verließ ich mein Hotel und machte mich mit meinen ganzen Sachen auf den Weg zur U-Bahn. Im Fahrstuhl begegnete ich noch einem älteren Paar aus Australien, welche mir von Deutschland vorschwärmten. Danach fuhr ich von Kings Cross zur Mainstation. Mein Flug ging erst am späten Abend, daher brachte ich meine Sachen im Hauptbahnhof in eine Gepäckaufbewahrungsstation. Nun konnte ich mich nochmal unbeschwert in die Innenstadt von Sydney wagen.



Vom Belmore Park vor der Mainstation aus ging es über die George Street vorbei an der Sydney Town Hall zum prunkvollen viktorianischen Queen Victoria Building. In dem ehemaligen Marktgebäude im viktorianischen Stil befinden sich heute eine Reihe von edlen Geschäfte und Boutiquen. Am weiteren Weg Richtung Wynyard Park kam ich noch am historischen Westin Hotel vorbei. Ich versorgte mich in der Wynyard Station mit einigen Snacks und nutzte wie bereits vor zwei Tage den Park für eine kleine Pause. Gerade als ich weiterziehen wollte überraschte mich ein starker Regenschauer, zum Glück gab es genug Unterstellmöglichkeiten und so beobachtete ich das Geschehen eine Zeit lang aus einer Bushaltestelle heraus. Zum Glück legte sich der Regen nach kurzer Zeit und ich zog weiter durch die Hochhausschluchten, mit ihrer Mischung aus alter und neuer Architektur, bis ich den Wulugul Walk direkt am Wasser erreichte. An dessen Ende wurden noch kräftig neue Häuser aus dem Boden gestampft, darum ging es anschließend auch schon wieder zurück in den Großstadtjungel. Mein Weg führte mich nun zum Martin Place, eine heutige Fußgängerzone mit allerhand historischer Bebauung. Am östlichen Ende befindet sich das älteste Krankenhaus Australiens von 1788. Von da aus erreicht ich nach wenigen Metern den Hyde Park von Sydney. Der älteste Park Australiens wurde nach dem Londoner Vorbild benannt. Neben dem Springbrunnen „Archibald Fountain“ beherbergt der Park auch ein großes Kriegsdenkmal, das Anzac Memorial. Das optisch dem in Melbourne ähnelt, aber viel kleiner ist.



Mitten in Sydney steht auch der 309 Meter hoher Fernsehturm, der Syndey Tower. Den Ausblick vom zweithöchsten Fernsehturm auf der Südhalbkugel wolle ich mir nicht entgehen lassen. Nach einer kleinen Vorführung ging es mit dem Fahrstuhl hoch auf die in 254 Metern befindliche Aussichtsplattform, auch das Sydney Tower Eye genannt. Die Mühe hatte sich gelohnt und ich wurde mit einem sehr schönen Rundumblick belohnt.



Danach schaute ich mich noch etwas im Getummel unterhalb des Sydney Towers um und entdeckte die Strand Arcade, eine weitere historische Ladenpassage von 1892. Nun wurde es langsam Zeit wieder in Richtung Bahnhof zu laufen, dabei wurde ich wieder mal von einem größeren Regenschauer überrascht und machte danach auch nochmal eine Kaffeepause in der Nähe der Museum Station im Hyde Park. Währenddessen konnte ich gegenüber ein kleines graues Tier bei seinem Kampf mit einem Beutel Müll beobachten 😉

 


Am Bahnhof wieder angekommen holte ich erstmal mein Gepäck ab. Als ich mich im Anschluss Richtung Bahnsteig bewegt wurde ich plötzlich von einem großen Schäferhund beschnüffelt und zwei ernst blickende Polizisten hielten mich auf. Ob ich Drogen genommen hätte und oder welche dabei hätte, war das Anliegen der Beiden. Wahrscheinlich wirkte ich wie einer der vielen 18 jährigen Hostel-Partygänger in Downunder 😉 Ich verneinte die Sache freundlich und nach einer kurzen Taschenkontrolle durfte ich zum Glück meinen Weg sofort, und ohne Besuch auf der Polizeistation, fortsetzen. Vielleicht auch nur weil ich aus Dresden kam und einer der Beiden bereits die Stadt besucht hatte und es sehr schön dort fand, wer weiß.




Ein sehr voller Zug brachte mich rasch zum Flughafen und ich konnte mich wie geplant nochmal, danke Dusche, frisch machen. Nun hieß es Gepäckabgabe, doch leider dauerte dies ein halbe Ewigkeit. So blieb mir nach der anschließenden Sicherheitskontrolle nicht mehr allzuviel Zeit und ich musste bald in den Flieger steigen. Irgendwann nach 22 Uhr hoben wir dann ab in Richtung Katar, meine Reise war nun fast zu Ende.


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