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08. Mai 2017
Montreal

Montreal

CA
  • Author: steffi
  • Date Posted: Mai 8, 2017
  • Category:

[steffi]

Dieser Ausflug in die größte Stadt der Provinz Quebec wurde mir zum Geburtstag geschenkt. Und zum Geschenk gehörte den Tag ganz entspannt anzugehen, deshalb wurde uns das Frühstück in einem Picknickkorb ans Zimmer geliefert. So konnten uns keine strengen Frühstückszeiten stressen oder der Hunger uns in die Kälte treiben.

#dankegerd

Und ja – ich schrieb Kälte. Das Thermometer zeigte 2 Grad Celcius und die Motivation auf Sightseeing hielt sich etwas in Grenzen. Trotzdem zogen wir gegen Mittag los. Wieder einmal von der Sonne etwas milde gestimmt, aber dann auf halber Strecke von Schneeschauer begleitet, bestiegen wir den Mont Royal – einen Berg inmitten der Stadt. Am Aussichtspunkt des Chalet du Mont Royal meinte es das Wetter noch nicht so gut mit uns. Die Skyline von Montreal war in einer Schneewolke gefangen und wir wärmten uns zunächst im Chalet auf.

 

Etwas später brachen die Wolken auf und wir konnten doch noch einen unverschleierten Blick auf die Stadt werfen.

Wieder auf dem Rückweg kamen uns viele Jogger entgegen, die uns schon beim Aufstieg begegneten. Respekt! Auch sonst scheint Montreal eine sehr sportliche Stadt zu sein. Besonders das Fahrrad steht hier mehr im Vordergrund als in anderen nordamerikanischen Städten. Eigene Fahrspuren – durch Planken abgetrennt von der normalen Fahrbahn – und Radleihstationen an jeder Ecke (ähnlich nextbike) sind jedenfalls schon eine gute Grundlage für eine bewegte Bevölkerung.

Die Hochhäuser die wir gerade noch von oben sahen, konnten wir nun wieder von unten betrachten. Leider verstärkte sich der Schneeregen und verband sich mit einem fiesen Wind zum Endgegner.

Wir gaben uns geschlagen und tauchten ab. Montreal bietet in der sogenannten Untergrundstadt ein weit verzweigtes Netzwerk von Fußgängertunneln und Ladenpassagen. Das kam uns sehr gelegen und wir wärmten uns bei einem Mittagessen in der Bistropassage auf.

Etwas geschafft von dem Trubel der Innenstadt wagten wir uns wieder raus in den Winter und machten die letzten Souvenirbeuten in diversen kleinen Läden in Old Montreal.

Obwohl wir schon viele Kilometer zu Fuß hinter uns hatten und die Wärme unseres Hotelzimmers sehr schätzten, rappelte es Gerd noch einmal und wir machten uns mit dem Auto auf um ein paar vorgelagerte Inseln zu besuchen, die ebenfalls zum Stadtgebiet gehören und uns einen weiteren Blick auf die Stadt bieten sollten. Im Sankt-Lorenz-Strom gelegen erreichten wir die Inseln Île Sainte-Hélène und Île Notre-Dame nach etwa 15minütiger Autofahrt.

Auf der Île Sainte-Hélène sparten wir uns die erhöhten Parkkosten und Gerd spähte die besten Strecken aus um das Wahrzeichen Biosphère, den alten Hafen oder den ansässigen Vergnügungspark aufzusuchen. Neben den architektonischen Symbolen der Stadt, konnten wir auch mehrere Biber beobachten. Leider fanden die uns nicht so knuffig und rannten (auch sehr knuffig) meistens weg bevor wir ein Starportrait schießen konnten.

Von der Insel führt auch eine Brücke zur  Île Notre-Dame. Diese Insel wurde für die Expo 67 ausgehoben, wurde später für die Ruderwettbewerbe der Olympischen Spiele 1976 genutzt und – wie Gerd bemerkte, als wir direkt auf der Bahn standen – wird hier seit vielen Jahren der Große Preis von Kanada der Formel 1 veranstaltet.

Somit beendeten wir die Sightseeingtour unseres Städtetrips. Morgen verlassen wir Kanada – und trotz des schlechten Wetters bleibt uns Montreal als schönste und abwechslungsreichste der von uns besuchten Städten in Erinnerung.

 

 

 

 

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