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02. Mai 2017
Niagarafälle

Niagarafälle

CA
  • Author: steffi
  • Date Posted: Mai 4, 2017
  • Category:

[steffi]

Gegen Mittag verließen wir bei richtig miesen Wetter – das heißt 7 Grad Celcius und Regen – Windsor und begaben uns auf den Weg in Richtung Osten. Unser heutiges Ziel sollten die berühmtesten Wasserfälle Nordamerikas sein – die Niagarafälle.

Die Fahrt gestaltete sich zäh und ganz schön langweilig – als würden wir drei Stunden lang am Stück durch Thüringen fahren. Also das flache Thüringen. Ohne erkennbare Änderungen der Natur, dafür mit ununterbrochenen Regenguss.

Obwohl sich das Wetter immer noch bescheiden zeigte, waren wir trotzdem froh endlich die Fälle erreicht zu haben. Ich freute mich umso mehr, dass das Auto auch noch Benzin brauchte. Endlich konnte ich auf Toilette – gefühlt ist die Raststättendichte in Kanada niedriger als in den USA.

Nach diesem Boxenstopp steuerte Gerd also einen Parkplatz an – kostenlos und gerade mal 10 Minuten vom Hauptschauplatz entfernt. Tipp: einfach an allen Hinweisen zum Parking vorbeifahren und ein paar Meter hinter dem alten Stromwerk rechts reinfahren. Zack – 15$ gespart.

Bei starkem Wind und Nieselregen mischten wir uns also unter die anderen Touristen und bestaunten das Naturspektakel.

Nach den ersten Standardfotos machten wir uns auf die Suche nach unserer Unterkunft. Ich war mir nicht sicher was uns erwartet, da ich erst vor ein paar Wochen gebucht hatte und zu der Zeit nicht mehr viele preiswerte Zimmer direkt im Ort zu finden waren.

Das Bed & Breakfast  „Grand View Manor“ – etwa 20 Gehminuten von den Fällen entfernt – überraschte uns aber sehr. In einer alten (aber schick restaurierten) Villa fanden wir unsere ziemlich geschmackvoll eingerichteten Zimmer, durften unser individuell zubereitetes Frühstück für den nächsten Morgen bestellen und freuten uns über zusätzliche Features wie Whirlpool und die als Kamin getarnter Heizung.

Trotz des neugewonnenen Luxus zogen wir noch einmal los. Das Wetter war gerade stabil und wir beschlossen den Skylon Tower zu besuchen um eine weitere Perspektive auf die Fälle zu bekommen.

Unser Weg dahin führte uns durch das Vergnügungsviertel des Ortes – obwohl  wahrscheinlich der ganze Ort mit seinen Casinos und Tourismusattraktioen auf einfache Unterhaltung und leichte Geldverschwendung ausgelegt ist. Jedenfalls merkten wir, dass die Saison scheinbar noch nicht begonnen hatte – die Schaugeschäfte befanden sich noch im Aufbau und von den 14 Mio. Besucher im Jahr bemerkten wir auch nicht viel. Auch im Skylon Tower mussten wir überhaupt nicht anstehen und so ging es schneller als gedacht hinauf.

Wieder auf Grund und Boden organisierten wir uns im Liquorstore und stilecht mit der passenden braunen Tüte ein bisschen Wein und Cider für die nächsten Urlaubstage. Zusammen mit einem deliziösen Wendy’s Menü und einem Glas Wein ließen wir den Tag mit den Automatten vorm Kamin* ausklingen.

Auf dem Rückweg zum B&B konnten wir auch noch einen Blick auf die beleuchteten Wasserfälle werfen.

* Unsere Mietwagen, der Jeep Cherokee, mag keinen Regen. Der Fussraum auf der Fahrerseite läuft bei Regen mit jeder Menge Wasser voll. Laut Internet handelt es sich um ein Produktionsproblem :/

 

 

 

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