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6. Juni2015
Skyline

Skyline

US
  • Author: gerd
  • Date Posted: Jun 6, 2015
  • Category:

[steffi]

In der Lobby unseres Motels zog ein Flyer unsere Aufmerksamkeit auf sich. Es war Horsham Day – ein Dorffest mit Sportwettbewerben, BMX-Show und Classic Car Ausstellung. Und da wir schon oft den einen oder anderen verrückten Straßenkreuzer auf den Highways erspähten machten wir nach dem Check-Out  noch einen Umweg über die Festwiese bevor es weiter in die Nähe New Yorks gehen sollte. Glücklicherweise fanden wir noch einen Parkplatz – das Fest wurde wirklich gut besucht – und freuten uns über etwa 50 gut erhaltene Schätze und deren stolze Besitzer.

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Doch wir mussten uns ranhalten und brachen (nach zu vielen Autofotos und einigen BMX-Stunts) bald wieder auf. Unsere Ziele lagen diesmal nicht weit weg – etwa 120 km entfernt – aber dafür in dichtbesidelten und viel befahrenen Gebieten. Zunächst sollte es für einen ersten Blick auf Manhattan nach Staten Island gehenAuf der Fahrt dahin hatten wir nie das Gefühl irgendwann einmal außerhalb einer Ortschaft zu fahren. Die Straßen von Philadelphia über New Jersey nach Staten Island, was schon zum Bundesstaat New York gehört, waren von Häusern oder Industriegebieten gesäumt und es waren trotz Wochenende noch sehr viele andere Leute und auch Trucks unterwegs. Also benötigten wir für die „paar Meilen“ schon etwa drei Stunden – mussten dann auch noch 14$ Mautgebühren für die Brückenüberfahrt bezahlen – wurden dann aber mit einem tollen Blick von der Ablegestelle der Staten Island Ferry für den Stress belohnt. Wenn der Wind gut steht kann auch das Wifi der Fähre mitgenutzt werden – toller Service 😉

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Wir hatten einen Einstundenparkplatz kostenlos ergattert und wollten keine Knöllchen riskieren – also ab ins Auto und weiter gings in Richtung Jersey City wo unser Hotel lag. Die Überfahrt über die Brücke runter von Staten Island war dann kostenlos – Schnäppchen 😀

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Nach einer weiteren Stunde durch den Verkehr des Molochs, durch etwas stark heruntergekommene Wohngebiete und vorbei geschlängelt an Menschen, die keine Angst vor einem Spaziergang auf den vierspurigen Straßen durch ihre Hood haben erreichten wir dann auch erleichtert unser Hotel an der nördlichen Spitze im Finanzdistrikt von Jersey City. Wahnsinn.

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Und ja den Wahnsinn konnte ich als Beifahrer noch viel intensiver miterleben, denn wir fuhren die ganze Zeit auf Manhattan zu – jedenfalls wirkte es so – das One World Trade Center wurde immer größer, also der Wolkenkratzer der an der Stelle des am 11. September 2001 bei Terroranschlägen zerstörten World Trade Centers errichtet wurde.

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Und dann der Wahnsinn den wir am Hotel erlebten – es gab keine sichtbaren Parkplätze in Hotelnähe. So mussten wir im Eingangsbereich ausladen und nahmen dann wohl oder übel das Angebot des Valet Parking an – also Autoschlüssel abgegeben und parken lassen. Damit waren wir auch 38 Dollar ärmer. Für das „nächste mal“ wissen wir, dass es deutlich billigere Parkhäuser ein paar Straßen weiter gibt – mit wenig Gepäck sollte die Strecke auch machbar sein.

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Total geplättet von der Fahrt schmissen wir unsere Sachen ins Zimmer und genossen schon einmal den Blick aus dem Zimmer auf eine Teil der Skyline mit dem Empire State Building. Doch unser Hotel steht auf einem Pier direkt gegenüber Manhattans, also machten wir uns gleich wieder raus an den Hudson River und blieben dort bis zum Sonnenuntergang. In einer knappen Stunden sahen wir die Skyline Manhattans in so vielen verschiedenen Farben und Lichtern, dass wir den ganzen Nervenkitzel auf den Straße fast vergaßen und einfach nur noch gucken und staunen wollten. Wahnsinn.

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