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04. Mai 2017
Toronto – von unten

Toronto – von unten

CA
  • Author: steffi
  • Date Posted: Mai 5, 2017
  • Category:

[steffi]

Unseren zweiten Tag in Toronto starteten wir mit einem skeptischen Blick auf den Wetterbericht. Ab heute sollte in der Region der große Regen einsetzen.

Wahrscheinlich der gleiche, der uns auch schon in Chicago den Tag versüßte. Immerhin begann der Tag trocken und die Wetterapp meint, dass es erst nachmittags nass werden sollte. Also machten wir uns nach dem Frühstück schnell auf den Weg. Wie den Tag zuvor wollten wir das Auto wieder an der Downsview Station parken und dann mit der U-Bahn in die Stadt fahren. Aber anscheinend werden diese Parking Lots vorrangig von Pendlern genutzt, die aus den umliegenden Vororten kommen und sich den Stau auf den Highways in der Rushhour ersparen möchten. Jedenfalls war unser angesteuerter Parkplatz voll und wir probierten es an der nächsten Station. Auch dort war ein Parkplatz komplett voll, aber wir hatten auf einem weiteren Lot Glück und konnten so endlich den Weg in die Innenstadt antreten.

Wir stiegen diesmal an der Station „St. Andrews“ aus, weil ich gelesen hatte, dass es da in der Nähe eine historische Markthalle geben sollte. Am Ende hieß die „St. Lawrence“ und war einige Kilometer von unserem Ausgangspunkt entfernt. Aber egal – noch war es trocken und wir erkundeten zunächst den Financial District.

 

Weiter ging es zum alten und neuen Rathaus mit einer großstadttypischen Skulptur, die Touristen dazu einladen soll die Marke der Stadt in die Welt zu tragen. Da machen wir doch gerne mit!

Nur ein paar Straßen weiter wandelte sich das Bild der Stadt schlagartig. Gerade noch in der geleckten, langweiligen Ecke ohne Leben auf der Straße, fanden wir uns auf einmal in einem Gegensatz aus alt und neu, groß und klein, brav und verrucht wieder.

So kamen wir auch irgendwie an der Markthalle von „St. Lawrence“ raus. Zum einen freuten wir uns, etwas Wärme tanken zu können zum anderen konnten wir zwischen den vielen Ständen mit frischen Essensangeboten unser Mittagessen wählen und so den „kleinen“ Hunger zwischendurch stillen. Trotz des reichhaltigen Fisch- und Meerestierangebots entschieden wir uns für frische Ravioli mit Käse und Gemüsesoße. Und ein Stück Pizza. Auch wenn es nicht so aussieht – die Wahl war wirklich ausgezeichnet.

Nach der Stärkung machten wir uns wieder auf den Weg – ohne konkretes Ziel – aber solange es nicht regnete konnten wir gucken und schlendern.

So machten wir auch noch einen Abstecher zum Hafen von wo aus die Fähren auf die gegenüberliegende Insel fahren – von dort aus hat man wohl den besten Blick auf die Skyline von Toronto. Da aber nun doch die ersten Tropfen fielen entschieden wir uns dafür den Heimweg anzutreten. Das war auch eine gute Entscheidung. Es begann ordentlich zu regnen. Somit freuten wir uns nach etwa zwei Stunden Heimfahrt (inklusive Shoppingabstecher) wieder im warmen Hotel zu sein.

Hier nutzten wir die Zwangspause um mal Ordnung in die Koffer zu bekommen und legten einen Wäschewaschnachmittag ein. Warum ist Wäsche, die aus dem Trockner kommt eigentlich immer so wunderbar weich? Und warum zeigt das amerikanische Netflix schon „Pets“ und „Sausage Party“? Und warum weiß ich nie in welche Richtung es zum Ausgang geht? Egal. Zum Abschluss überraschte uns das Hotel mit Hot Dogs for free und wir ließen den Tag chillig ausklingen.

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