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6. März2016
Wandertag

Wandertag

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  • Author: gerd
  • Date Posted: Mrz 6, 2016
  • Category:

[gerd]

An diesen Morgen hieß es früh aufstehen, da wir den Sonnenaufgang am Uluru erleben wollen. Nicht so früh wie unser Zimmermitbewohner, aber immer noch zeitig genug.

Wir verließen unser Hostel-Zimmer also schnellstmöglich und fuhren, wie viele andere, von Yulara in Richtung Uluru. Als wir den Sunrise Point erreichten sind wir, wie erwartet, nicht die Einzigen. Im Gegensatz zum letzten Abend war der Aussichtspunkt bereits von unzähligen Menschen bevölkert, welche alle dieses Ereignis verfolgen wollten. Wir suchten uns einen schönen Platz und schauten uns das Spektakel an.


Im Anschluss wurde es Zeit für das Frühstück, welches wir am Kultur- und Informations-Zentrum zu uns nahmen. Danach fuhren wir weiter zum Uluru Walking Point und bereiteten uns für unser erste Wanderung an diesem Tag vor. Diese führte uns ca. 12 km gegen den Uhrzeigersinn einmal um den ganzen Berg herum. Wie uns empfohlen wurde, starteten wir somit bereits am frühen Vormittag und konnte die Strecke noch vor der enormen Hitze am Nachmittag hinter uns bringen.





Da uns die Hitze trotzdem ziemlich zugesetzt hatte, fuhren wir nach der Wanderung zurück zum Hostel. Dort konnten wir uns wieder frisch machen, etwas Essen und im Anschluss ein wenig ausruhen. Als wir wieder bei Kräften waren fuhren wir erneut los, diesmal in Richtung Kata Tjuta.


Die Berggruppe ist ca. 30 km vom Uluru entfernt. Der höchste Berg, der Mount Olga, hat eine Gesamthöhe von 1069 m und ragt 564 m aus dem Bogen. Damit ist er ca. 200 m höher als der Uluru. Wir fuhren zum Startpunkt unserer zweiten kleinen Wandung, welche uns ca. 2,5 km in die Bergkette hinein und hinaus führte. Als wir damit fertig waren, konnten wir während unseres Abendbrotes den Sonnenuntergang und die daraus resultierenden herrlichen Farben des Berges genießen.


Nach einem erneuten Ausflug zum Motel inkl. Dusche und dem gescheiterten Versuch noch ein Bier oder Wein zum Mitnehmen zu erhalten, starteten letztendlich in Richtung Sanddüne. An diesem Abend war es trocken und wir hatten zunächst kein Bedenken dort zu übernachten. Als wir unser Ziel erreichten, mussten wir aber feststellen, dass vor Ort ein hartnäckiger Sandsturm wehte. Außerdem gab es ringsum starke Wetterleuchten. Der Zeltaufbau stellte sich bei diesen Bedingungen alles andere als einfach heraus. Der feine Sand suchte sich seinen Weg und das Zelt wurde so schnell zum Sandkasten. So hatten wir uns das Ganze nicht vorgestellt, doch nach einige Zeit ließ der Wind nach und der Himmel zog auf. So konnten wir doch noch den wunderschönen Sternenhimmel genießen.

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