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8. Juni2015
Yale!

Yale!

US
  • Author: steffi
  • Date Posted: Jun 8, 2015
  • Category:

[steffi]

Erst einmal gönnten wir uns einen Ausschlafvormittag und fuhren gegen Mittag los um Michael in New Haven zu treffen.

New Haven klingt vielleicht erstmal nicht so spektakulär, aber wer wie ich gerne die Serie „Gilmore Girls“ geguckt hat (oder etwas gebildet ist) weiß, dass hier eine der renommiertesten Universitäten der Welt ihren Sitz hat: die Yale University. Also wollten wir uns natürlich zuerst den Campus dieser seit 1701 existierenden Bildungsanstalt zeigen lassen und trafen uns – wer hätte es gedacht – bei Regen am Phelps Gate auf dem Old Campus.

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So wie wir bemerkten, ist die Yale-Welt sehr abgetrennt vom Rest der Stadt zu sehen – obwohl der Campus mitten in New Haven liegt. Die Universität hat ihr eigenes Bussystem und die meisten Studenten und Dozenten wohnen direkt auf dem Campus oder in direkter Nähe. Da es außer Yale keine weiteren großen Arbeitgeber in der Stadt gibt, lebt der Rest der Bewohner in deutlich unbehüteteren Umständen und so zählt New Haven zu den Top 5 Orten in den USA mit der  höchsten Kriminalitätsrate.

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Aber wir wollten uns ja mit den alten Gemäuern befassen und schlenderten nach dem Campusrundgang über den Grove Street Cemetery – einen Friedhof auf dem viele sehr alte Gräber bedeutender Yale-Angehöriger, Wissenschaftler, Nobelpreisträger und Weggefährten der Gründungszeit der USA zu finden sind.

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Nach etwa zwei Stunden geschichtsträchtigem Wandeln auf den Spuren von Rory Gilmore, legten wir eine Shopping-  und Vesperpause ein. In einem kleinen Laden auf einer der campusnahen Straßen deckten wir uns mit Kaffee und Gebäck ein und setzten uns mit Cheesecake (übrigens von der New Yorker Tradiotnsbäckerei Junior´s) und Beerenkuchen in die Sonne.

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Gestärkt entschieden wir noch einen Ausflug in den East Rock Park zu machen – einer Parkanlage, die mit dem Berg  „East Rock“ am Rande der Stadt liegt. Nachdem wir in den letzten Tagen erst über die Pearl Harbor Memorial Bridge fuhrten und diverse andere Kriegs- und Kriegsveterandenkmäler sahen, konnte auch dieser Park sein eigens „Soldiers and Sailors Monument“ aufweisen. Wir stiegen also hinauf – und nach etwa 10 Minuten intensivem Wanderns lag New Haven vor uns und Michael konnte uns noch einige spannende Geschichten zu einzelnen Stadtgebieten oder Yale-Gebäuden erzählen.

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Der Kuchen war zwar noch nicht ganz abgearbeitet, aber die Abendbrotszeit rückte näher. Also verabredeten wir uns mit Michaels Freundin Lydia am „Prime 16“ – anscheinend DEM Burgerladen in New Haven. Und ja: es war verdammt lecker und wir waren nach dem Abendbrot so satt, dass noch einen Verdauungsspaziergang zu einem weiteren Lokal  einlegen mussten. Weit brauchten wir aber nicht laufen – gleich in der Nähe liegt das Ordinary – einer sehr oldfashioned Bar mit Elch an der Wand und verschwörungsstimmender Wandtäfelung. Der Tag endete also sehr satt und für mich mit leckerem Gin an Rosenlimonde – einem Gin Gin Rose.

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Verantwortungsbewusst nippte Gerd an seiner Cola und so fuhren wir nach diesem erlebnisreichen Tag auf freier Autobahn zurück ins Hotel.

 

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